Wie Michael ja des Öfteren erwähnt hatte, gibt es wohl eine weit verbreitete Meinung, dass japanische Film aus den 1980er Jahren irgendwie nichts taugen würden.
Wie man zu dieser Annahme kommen kann verstehen wir nicht ganz, aber beide Filme die wir in dieser Folge besprechen widerlegen diese steile These ganz offensichtlich.
In Toshiharu Ikedas "Mermaid Legend" folgen wir einem Fischer-Päärchen deren gemeinsames Glück von korrupten Großunternehmern entrissen wird. Im Zentrum der Handlung steht Migiwa, eine Ama-Muscheltaucherin, die sich auf eine Rachefeldzug begibt um die Verantwortlichen zur Strecke zu bringen. Durch die traumatischen Erlebnisse verliert sie im Laufe der Handlung zunehmend den Verstand.
"Door" von Banmei Takahashi bedient ein weiteres Exploitation-Thema. Man kann den Film gut dem Home-Invasion Genre zuordnen, obwohl hier viel Eigenartiges vorzufinden ist, was man in anderen Vertretern des Genres nicht findet – beispielsweise die eigenartigen Verzerrungen von Stimmen bestimmter Figuren, die vielleicht die Paranoia und Isolation unserer Protagonistin versinnbildlichen sollen. Man weiß es nicht. Der Film handelt von einer Frau die den Großteil ihres Alltags zusammen mit ihrem Sohn zuhause verbringt. Zunehmend wird sie von Telefon-Verkäufern bedrängt, die sie gekonnt abwimmeln kann – bis einer der Anrufer damit droht Sie in ihrem schicken Apartment zu besuchen.
Im Vorfeld sprechen wir über diese Filme:
- Faceless (2024)
- The Brown Bunny (2003)
- Matango (1963)
- Love & Pop (1998)
- Teki Cometh (2024)
- Tokyo Love Story (1991)
ab Laufzeit 1:09:30 geht es mit den Hauptfilmen weiter!