Donnerstag, 2. September 2021

Nippon Connection 2021: Beyond The Infinite Two Minutes

Wir sprechen über den Indie-Hit von Junta Yamaguchi "Beyond The Infinite Two Minutes" und schauen mit euch in zukunftsweisende Bildschirme, während wir uns wiederum zwei Minuten in der Zukunft genau dabei betrachten können. 

Was passiert also eigentlich wenn wir Zukunfts-Bildschirm und (Triggerwarnung für Michael) JETZTZEIT-Bildschirm gegenüberstellen? Wieviel Virologe steckt im Droste-Effekt, oder handelt es sich dabei doch um etwas nie Dagewesenes?

Die Besetzung bestehend aus der Theatergruppe EUROPE KIKAKU kann uns darauf eine Antwort geben - und das alles präsentiert als Plansequenz (wer Birdman gesehen hat weiß wo getrickst wurde).

Neben mir sind wieder dabei: Michael (Kompendium des Unbehagens), Thomas (SchönerDenken), Robert (Untersammlung), Max (der Podcast)

Viel Spaß beim Podcast und mit diesem kleinen Zeitreisefilm-Geheimtipp!


Sonntag, 11. Juli 2021

Nippon Connection 2021: It’s A Summer Film!

In unserem kleinen und natürlich wieder digitalen Podcaster Powwow besprechen (wie Thomas von SchönerDenken sagen würde) die üblichen Verdächtigen das Regie-Debut von Soshi Matsumoto. 

In typischem Coming-of-Age-Stil erzählt "It's A Summer Film!" mit aufrichtigem Pathos über die Leidenschaft des Filmemachens und entführt uns in die Welt des Chambara Genres. 

Die etwas oberflächliche Handlung des Films erzählt vielleicht letzten Endes sogar mehr über die Zeit der Unbeschwertheit und über das Gefühl sich in die eigenen Ideen zu verlieben. 

Ob uns das gefallen hat erfährt Ihr wie immer im Podcast. Viel Spaß beim Zuhören!

Donnerstag, 28. Januar 2021

Japanuary 2021: Seance & To The Ends Of The Earth






Nichts ist schöner als im dem Wissen zu sein, dass Michael und ich noch ein paar unbesprochene Filme des guten Kiyoshi Kurosawa auf der Liste stehen haben. Im Rahmen des Japanuary besprechen wir gleich 2 Filme von ihm und befinden uns mit Seance (2000) realtiv am Anfang seiner Karriere (zumindest war Seance wohl  mitunter einer der ersten Horrorfilme die man in Deutschland im Müller unter der Rubrik "Asien" fand...vielleicht neben "Hausu", dem ersten "Battle Royal" und einer Ladung Takashi Miike Filme), während wir mit "To The Ends Of The Earth" (2019) ganz aktuell bleiben.

Obwohl beide Filme nicht unterschiedlicher sein könnten suchen wir natürlich immer nach den Gemeinsamkeiten, durch die die Handschrift von Kurosawa spürbar wird. Während uns Seance die altbekannten und schrullig skurillen Geister zeigt, die wir spätestens bei "Retribution" oder "Kairo" erstmals sehen durften, nutzt "To The Ends Of The Earth" den typischen Kurosawa-Style, der uns zwar den Film immer als klar erkennbare Fiktion wahrnehmen lässt, aber durch die langen Einstellungen und die ungeschönten Bilder oft das Gefühl einer Dokumentation vermittelt. 

Im Podcast erfährt man, weshalb dieser Stil besonders gut zum Thema von "To The Ends Of The Earth" passt, in dem eine Reisereporterin (gespielt von Ex-AKB48-Member Maeda Atsuko) genug Filmmaterial für eine Dokumentation über die Sehenswürdigkeiten von Uzbekistan zusammentragen muss. Der Film lieferte auf jeden Fall genug Stoff, dass Michael und ich uns nicht immer ganz einig über die Aussage des Films waren. Viel Spaß beim Hören! :)

Dienstag, 19. Januar 2021

Japanuary 2021: Theatre - A Love Story


Wie so oft im japanischen Kino geht es in vielen Filmen um die kleinen Dinge. Wenn man dann die Inhaltsangabe zum Film liest klingt das manchmal langweilig und schreckt meistens diejenigen ab, die sich ohnehin schon kaum trauen über den filmtechnischen Tellerrand zu blicken...und hin und wieder erwisch ich mich auch selbst dabei.

Theatre: A Love Story ist zum Glück einer dieser Filme, der mit solchen Erwartungshaltungen (wieder mal) aufräumt. Typischerweise liegen hier die Stärken in den verdammt gut geschriebenen Figuren. Klar hört man in 1001 Filmreviews, dass Charaktere "tiefgründig" wären, aber  Isao Yukisadas neuster Film über die Beziehung eines Theaterautoren und seiner Freundin (adaptiert vom Buch "Gekijou" von Matayoshi Naoki) zeigt uns mit Nagata und Saki zwei derartig zerbrechlich und mehrschichtige Protagonisten, dass jede/r irgendwie das Gefühl haben müsste, den Figuren schon ein paar Mal im echten Leben begegnet zu sein, oder man in jungen Jahren vielleicht sogar selbst
Facetten dieser ungesunden Beziehungs-Dynamik am eigenen Leib erfahren hat.

Michael und ich haben uns diese Tortur angetan und sprechen im Rahmen des Japanuary 2021 über den Film. Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Zuhören und diesmal viel Kraft beim Schauen :).

Tipp: Im Gegensatz zu einigen Filmen die wir hier besprechen ist "Theatre: A Love Story" für alle Besitzer eines Amazon-Prime Accounts sofort verfügbar. Es lohnt sich also den Film zuerst zu sehen, ansonsten kann man sich aber auch einfach nur vom Gespräch anstecken lassen...zumindest stoß ich so oft auf absolute Filmjuwelen :).

Sonntag, 3. Januar 2021

Japanuary 2021: Dancing Mary

Mein Start in den Japanuary 2021 beginnt mit einem vergessenen Schmankerl der Nippon Connection 2020. Michael (Kompendium des Unbehanges), Alex (Abspanngucker), Thomas (SchönerDenken) und ich sprechen über Kult-Regisseur SABUs vorletzten Film "Dancing Mary". Wem sein Film "Happiness" ein wenig die Laune verdorben hat, soll sich davon nicht blenden lassen, denn mit Dancing Mary geht es im gewohnten SABU-Style punkig und unterhaltsam weiter.

Vielleicht kennt der ein oder andere SABU durch seinen wahrscheinlich bekanntesten Film "Monday", der damals gerne auch als Geheim-Tipp in der Fernsehzeitschrift beworben wurde (Mann wacht mit Filmriss in Hotelzimmer auf und wir sehen in Flashbacks wie er die letzte Nacht verbracht hat...na, bei manchen klingelt da doch was).

In "Dancing Mary" erlebt unser tollpatschiger Held ein episodenhaft erzähltes Abenteuer, macht immer wieder ein Türchen in fremde Geister-Welten auf und zieht dann wieder weiter, um die titelgebende Geister-Mary aus einem alten Theater zu befreien. Das SABU typische Punk-Element und die Yakuza-Story im Hintergrund darf natürlich nicht fehlen.

Viel Spaß bei diesem Trip und beim Zuhören! 

Montag, 21. September 2020

Nippon Connection 2020 - Finale

Michael und ich schließen für uns die diesjährige Nippon Connection ab und sprechen über ein paar versteckte Highlights, aber auch eher enttäuschende Filme.

Folgende Filme werden besprochen:

- Minori on the Brink (Ryutaro Ninomiya) 2019

- F is for Future (Teppei Isobe) 2019

- Forgiven Children (Eisuke Naito) 2020

- Mrs. Noisy (Chihiro Amano) 2019

Zudem reden wir auch über das Festival an sich und wie gut uns die Online-Variante des bisherigen Film-Festivals in Frankfurt gefallen hat (ohne Kino-Atmosphäre, tollen Leuten, Ramen, Eisschaum-Kirin-Bier, Shochu und Unmengen von Fressständen).

Viel Spaß und bis zur nächsten Zatoichi-Episode!

Montag, 31. August 2020

Nippon Connection 2020: My Sweet Grappa Remedies


Mit "My Sweet Grappa Remedies" tauchen wir in die Alltags-Träumereien und Wünsche von Yoshico ein. Die 40 jährige Büroangestellte lebt kinderlos und ohne große Verantwortung vor sich hin. Durch die ausbleibenden Pflichten bleibt viel Raum für die Poesie des Alltags und kleine Beobachtungen die Yoshicos Leben erfüllen. So wird das eigene Fahrrad auch mal schnell zur Person, die behutsam getätschelt wird. Aber reicht das aus um glücklich zu sein?

Michael, Alexander, Thomas und ich sprechen über den Film von Akiko Oku und bringen unterschiedlichste Meinungen mit in den Podcast.

Für mich war der Film auf jeden Fall ein Highlight der diesjährigen Nippon Connection.

Viel Spaß!